Studienfahrt England 2025 (Tag 1)
Tag 1 (16.Juni): Ankunft in Hastings und den Gastfamilien
Die Reise beginnt!
Gestern Abend hat sich unsere Gruppe, bestehend aus 42 Schülern der Klassenstufen 9-11, 21.30 Uhr auf einem Parkplatz beim Bus getroffen. Nach dem Verstauen des Gepäcks und einer kurzen Belehrung konnten wir 22 Uhr endlich losfahren. Alle waren super gelaunt. Auch wenn ein Mädchen aus meiner Klasse leider spontan aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, und wir so nur noch zu zweit aus unserem Jahrgang waren, konnte das Abenteuer starten.
Die Fahrt zur Fähre
Unseren ersten Stopp haben wir gegen 1 Uhr gemacht. Während alle gehofft haben, dass wir uns in den McDonald's setzen können (im Bus durften wir nicht bleiben), wurden unsere Hoffnungen bald zerstört, denn nur knapp 15 Minuten nach unserer Ankunft hatte dieser geschlossen, so dass man maximal auf die Toilette gehen oder sich eine Kleinigkeit zu Essen bestellen konnte. Dann standen wir ca. 30 Minuten einfach draußen rum. Wenigstens konnte man die Sterne gut sehen, weshalb ich mir mit einer Freundin die Zeit vertrieben habe, indem wir Sternbilder gesucht haben. Danach ging es nur mit kurzen Zwischenpausen direkt nach Duisburg, wo wir gegen 4 Uhr ankamen und die Busfahrer gewechselt haben. So konnten wir mit nur wenigen Pausen direkt bis Calais in Frankreich durchfahren.
Auf die Fähre warten
In
Calais angekommen wurden wir vor dem Zoll und somit vor der Fähre von
einer Menge Busse begrüßt. Unser Busfahrer meinte zu uns, dass 19 Busse
vor uns wären. Dabei hat er uns auch erklärt, dass er erst vor kurzem 6 Stunden warten musste, bis er auf die Fähre gekommen ist. Nach 4 Stunden
Wartezeit und einer dadurch verpasster Fähre war es dann auch endlich
soweit. Wir sind endlich auf die Fähre gekommen, was unser Glück war.
Hätten wir diese Fähre nicht erwischt, dann hätten wir nämlich direkt
weitere 2 Stunden warten müssen. Auf der Fähre hieß es erstmal etwas
essen und dann etwas entspannen
Gegen 14:20 Uhr (15.20 Uhr nach deutscher Zeit) sind wir dann in Dover angelegt. Leider hatten wir somit nicht mehr genug Zeit für unsere Stadtrallye durch Canterbury, weshalb diese ausfallen musste, was ich persönlich sehr schade fand, da wir auch bei unserer letzten Studienfahrt nach England nicht in Canterbury waren. Darum entschieden unsere Lehrer spontan, dass wir uns dann in Hastings einfach die Überreste des Schlosses von Wilhelm dem Eroberers anschauen könnten. Also ist die ganze Gruppe ziemlich übermüdet und nur mit dem wichtigsten im Rucksack den Berg hoch gewandert. Zugegeben, die Aussicht von da oben war echt schön. Allerdings nicht die Erkenntnis, dass alles umsonst war, da der Eintritt Geld gekostet hat und die Hälfte von uns keines dabei hatte. Also sind wir den Berg gleich wieder runter gegangen, wobei sich einige Jungs verplappert hatten und es, keine zwei Stunden nach unserer Ankunft, die ersten Taschenkontrollen gegeben hat. Es sind allerdings alle nur mit einer Verwarnung davon gekommen.
Freizeit in Hastings
Bis es dann soweit war, dass wir unsere Gastfamilien kennengelernt haben, hatten wir Freizeit in Hastings. Es wurde ein Standort in unsere Gruppe geschickt, wo wir uns dann treffen sollten. Obwohl wir in Gruppen von wenigstens drei Personen bleiben sollten, haben ich und meine Klassenkameradin die Erlaubnis auch nur zu zweit zu bleiben, da wir die einzigen aus der 11. Klasse und somit auch die ältesten sind. Das mit der Zeit und dem Treffpunkt hat auch super funktioniert, das einzige Problem war nur, dass einer nochmal zurück musste, weil er seinen Rucksack in einem Café vergessen hatte. Ich Frage mich zwar, warum so etwas nicht früher auffällt, aber gut.
Willkommen in den Gastfamilien
Gegen 18 Uhr wurden wir dann von unseren Gastfamilien am Bus abgeholt. Und was soll ich sagen, unsere Gastfamilie, bestehend aus einem Mutti und ihrer 11-jährigen Tochter (der Vater ist gerade auf Geschäftsreise, den haben wir gerade nur mal kurz über das Handy der Tochter gesehen), ist einfach toll. Beide sind echt herzlich und lieb. Sie haben sich auch sehr über unsere Gastgeschenke gefreut. Wir haben uns nur ein bisschen geärgert, da wir für das Mädchen auch etwas direkt mitgebracht hätten, wenn wir von ihr gewusst hätten. Die Mutti hat sich auch entschuldigt, weil wir ein paar Meter zu ihrem Auto laufen mussten, da sie dachte, der andere Bus wäre unserer. Bei ihr zu Hause angekommen hat sie uns das Haus gezeigt und uns erstmal Zeit gegeben um anzukommen bevor wir zum Essen kommen sollten. Im Vergleich zu meiner letzten Studienfahrt nach England war das Essen wirklich sehr lecker. Nachdem Essen hat sie uns noch den Weg gezeigt, den wir morgen gehen müssen, damit uns unser Busfahrer einsammeln kann.
Den Abend ausklingen lassen
Zurück im Haus sind wir nur noch duschen gegangen und haben uns fürs Bett fertig gemacht. Dabei ist uns aufgefallen, dass es ziemlich eng geworden wäre, wenn wir zu dritt gewesen wären, da neben unserem Doppelstockbett noch genau so viel Platz ist, dass dort eine dritte Matratze hin passen würde, wodurch dann aber Platz für unsere Taschen fehlen würde. Hat also doch irgendwie seine Vorteile, dass wir nur zu zweit sind. Jetzt ist es Zeit für uns ins Bett zu gehen, damit wir uns von der langen Fahrt erholen können, was uns wahrscheinlich gelingen wird, denn die Matratzen sind sehr bequem.



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